Sie sind nicht angemeldet.



  • »becksbier« ist der Autor dieses Themas
  • Deutschland

Beiträge: 7 481

Danksagungen: 1264 / 149

  • Nachricht senden

1

02.04.2018, 16:38

Aprilscherze 2018: Kuhglocken statt Martinshorn und ein Polizei-Trabi




Im Osten ist die Polizei wieder mit dem Trabi unterwegs, in Bayern hängen jetzt Kuhglocken am Krankenwagen. Und Horst Seehofer möchte mehr Bären in Deutschland. Das alles wäre sensationell – wenn es wahr wäre…

In Görlitz ist die Polizei künftig mit einem reaktivierten Trabant 601 unterwegs. Das einst in Zwickau gebaute Fahrzeug sei am Donnerstag übernommen worden, teilte die Polizeidirektion mit – und untermauerte den Aprilscherz mit überzeugenden Argumenten.

„Der Trabant 601 zeichnet sich durch Spritzigkeit, gute Kurveneigenschaften, ein geringes Gewicht, Belastbarkeit und Wartungsarmut aus“, wurde Polizeipräsident Torsten Schultze zitiert. Ideal sei er für enge Wege wie die Altstadtgassen in Görlitz, Zittau und Bautzen. Der Trabi werde mit neuester Technik ausgestattet. „Für moderne Arbeitsbedingungen und effektive Einsatzmittel ist uns jedes Mittel recht.“






Mit dem Hubschrauber verteilt

Ebenfalls auf ein neues Transportmittel setzt der Deutsche Alpenverein (DAV). Weil die Alpenvereinshütten beliebt wie nie zuvor und daher oft überfüllt seien, würden Übernachtungsgäste künftig auf weniger frequentierte Häuser verteilt – mit dem Hubschrauber, teilte der Verein am 1. April mit. Die täglichen Transferflüge gingen zwar mit Umweltbelastungen umher, wegen der zahlreichen gelösten ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme heiße das Projekt aber dennoch „ÖKO-HELIS“. Via App könne man an einer überfüllten Hütte einen Heli anfordern und werde innerhalb von 45 Minuten zu einer anderen Hütte geflogen – und am nächsten Morgen auch wieder zurück. Die Gäste lernten so „Hütten kennen, die sie sonst vielleicht niemals besucht hätten“.







Ebenso wie der Scherz des Alpenvereins hatte auch der des Naturschutzbundes (Nabu) einen ernsten Kern. Die Zahl der Fluginsekten sei in den vergangenen Jahrzehnten massiv zurückgegangen, nun fehle es an Bestäubern für Kulturpflanzen, hieß es vom Nabu Brandenburg. Darum sei eine spezielle Flugdrohne, die ÖKOSYSTEMDIENSTLEISTUNGSDROHNE „ÖkoDieLeiD“ entwickelt worden. „Eine Bestäubung per Hand, wie sie in einigen Regionen Chinas bereits durchgeführt wird, können auch die vielen ehrenamtlichen Naturschützer leider nicht sicherstellen“, hieß es dazu. In geübter Hand schaffe die Drohne 3600 Blütenbesuche in zehn Stunden.

Ein aus rund 40 000 Tieren bestehendes Honigbienenvolk fliege allerdings am Tag 300 Millionen Obstbaumblüten an – und sei damit mehr als 80 000 mal effektiver. Aber: „Die Insekten können uns aufgrund der erheblichen menschlichen Eingriffe und Schädigungen an Natur und Umwelt nicht mehr helfen.“








Quelle : klatsch-tratsch.de



becks
Dankeschön für jedes freundliche Feedback

Bisher haben 3 User diesen Thread gelesen

Soffolino (03.04.2018, 14:23), Oberndorfer (02.04.2018, 16:39), becksbier (02.04.2018, 16:38)

Eine kleine Spende für's Board:



Bitte votet für uns:

Here The Sat Toplist