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  • »becksbier« ist der Autor dieses Themas
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05.04.2018, 17:18

Rechnen Sie nach2100 Euro oder mehr: So viel müssen Sie verdienen, um im Alter nicht arm zu sein




Die Angst vor der Altersarmut grassiert in Deutschland - und nicht zu Unrecht. Denn gerade Arbeitnehmer, die noch lange in die Rentenkasse einzahlen, werden immer schlechter gestellt. Eine Rechnung zeigt, wie viel Sie verdienen müssen, um später nicht auf Sozialhilfeniveau abzurutschen.

Ein vollzeitbeschäftigter Deutscher, der nie arbeitslos war oder Angehörige pflegen musste, und im Jahr 2030 oder später in Rente geht, muss sein Leben lang im Schnitt 2100 Euro brutto verdienen, um nicht auf Sozialhilfeniveau abzurutschen. Das zeigen Kalkulationen, etwa mit dem Rentenrechner von FOCUS Online. Wer 35 Jahre lang voll arbeitet und 2500 Euro verdient, bekommt ab 2030 nur knapp 700 Euro Rente.

Grund ist das sinkende Rentenniveau: Es fällt bis zum Jahr 2030 auf 43 Prozent. Heute liegt es bei 48 Prozent des lebenslangen Durchschnittverdienstes. Dazu kommt, dass die Renten auch immer stärker besteuert werden. 2030 sinkt der Rentenfreibetrag auf Null. Dann sind 100 Prozent der Rente steuerpflichtig.








Millenials besonders betroffen

Besonders schwer trifft diese Entwicklung die nach 2000 geborenen Millenials: Einbußen bei der Rente, ein Rentenniveau von deutlich unter 50 Prozent - und dazu ein schwieriger Start ins Berufsleben. Wie kaum eine andere Generation leisten sie jahrelang Aushilfsdienste als Langzeitpraktikanten oder Aushilfen. Ein fester Job bis zum Lebensende mit einer regelmäßigen Gehaltsentwicklung? Fehlanzeige.

Trotzdem müssen sie fürs Alter vorsorgen - so will es die Politik. Und das ist den meisten Jungen auch bewusst. Schließlich wissen sie das schon seit Jahren, als die rot-grüne Regierung 2001 beschloss, dass die Rente in Zukunft nicht mehr allein als Lebensunterhalt im Alte reichen muss. Damals kam die dritte Säule "private Vorsorge" dazu.


Das Problem:

Die üblichen Vorsorgeprodukte, Lebensversicherung, Bausparvertrag, Rentenversicherung, funktionieren heute nicht mehr um ein echtes Vermögen aufzubauen. Die Zinsen sind zu niedrig, die Abschlusskosten zu hoch. Die Alternative, der Kapitalmarkt, ist den Jungen aber suspekt - ihre Eltern erzählten über die Internetblase, sie erlebten die Finanz - und anschließende Eurokrise hautnah mit. Kein Wunder, dass die Aktienquote in Deutschland nur langsam steigt. Ein Drittel aller Menschen unter 35 sorgen also gar nicht fürs Alter vor. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht durchblicken.



Quelle : focus


becks
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Iberio (06.04.2018, 15:38), PhilippMorris (06.04.2018, 06:58), Soffolino (05.04.2018, 18:08), becksbier (05.04.2018, 17:18)

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