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Monday, September 9th 2019, 5:37pm

Satellitennavigation: Galileo knackt Marke von einer Milliarde Nutzer auf Handys

Der Meilenstein basiert laut EU-Kommission auf der Zahl der weltweit verkauften Smartphones, die Galileo verwenden. Die tatsächliche Userzahl sei noch höher.






Passend zum 15. Jahrestag der in Prag sitzenden Global Navigation Satellite Systems Agency (GSA) am morgigen Dienstag soll das von ihr betriebene globale Navigationssatellitensystem Galileo eine Milliarde Nutzer weltweit auf dem Handy erreichen. Dies teilte die EU-Kommission am Montag mit. Der Meilenstein basiert demnach auf der Zahl der weltweit verkauften Smartphones, die auf die europäische GPS-Alternative setzen. Die tatsächliche Nutzerzahl sei größer, da in Europa etwa der Autonotruf eCall und digitale Lkw-Fahrtenschreiber auf Galileo zugriffen.

Heute fertigten 95 Prozent der Hersteller von Smartphone-Chips für die Satellitennavigation ihre Produkte so an, dass sie Galileo-Dienste ermöglichten, freut sich die EU-Kommission. Dem vorausgegangen sei mit dem Aufbau der Kernkomponenten für das System eine "wahrhaft europäische Anstrengung". Ursprünglich sollte Galileo schon 2008 starten, erste Dienste etwa für Such- und Rettungsrufe und ein öffentlich reguliertes Angebot für sicherheitsrelevante Zwecke bietet die GSA aber erst seit 2016 an. Damit ließ sich etwa die Ortungsgenauigkeit verunglückter Personen von 10 auf knapp 2 Kilometer verbessern. Darüber hinaus soll das System künftig Betroffenen bestätigen, dass Hilfe naht.

Galileo sorgte zuletzt mit einem rund einwöchigen Ausfall diverser Funktionen für Schlagzeilen. Eine Verkettung widriger Umstände einschließlich eines Software-Updates an einem der Steuerungszentren in Oberpfaffenhofen soll dazu geführt haben. Das System befindet sich derzeit noch im Probebetrieb, in dem Signale in Kombination mit anderen Satellitennavigationssystemen verwendet werden. Die letzten vier der insgesamt 30 Satelliten sollen Ende des kommenden Jahres ins All geschossen werden. Mit der vollen Einsatzfähigkeit soll Galileo den europäischen Arbeitsmarkt beleben, die EU als Sicherheits- und Verteidigungsfaktor aufwerten und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Drohnen, automatisiertes Fahren oder das Internet der Dinge beflügeln. Die EU hat insgesamt bereits rund zehn Milliarden Euro in das Prestigeprojekt investiert.



Quelle : heise


becks
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Iberio (Sep 10th 2019, 9:27pm), AndreasBloechl (Sep 10th 2019, 7:44am), becksbier (Sep 9th 2019, 5:38pm)

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